Mit allen Sinnen den Wald erleben

Der Wald bietet Platz und Raum um sich frei zu bewegen, Platz zum Lachen, Weinen, Tanzen, Träumen……..zum „Kindsein“ im wahrsten Sinne.

Die sinnlichen Erfahrungen wie Tasten, Fühlen, Riechen, Hören und Sehen werden im Freien fast selbstverständlich gewonnen.

Diese Erfahrungen müssen nicht konstruiert werden. Denn der Wald bietet jederzeit und überall reichhaltige Erlebnisse.

Wie z.B.: Das Gras kitzelt unter den Fußsohlen, der Sand rinnt zwischen den Händen hindurch, Steine fühlen sich in der Sonne warm und im Schatten kalt an, Moos ist weich, Steine sind dagegen hart.
Auch die Gerüche des Waldes sind vielfältig. Wie riecht Moos, welchen Geruch haben Tannenzapfen, Blumen, ein Nadelbaum, frisch gesägtes oder vermodertes Holz?

Von wo hören wir im Frühling den Kuckuck oder auch den Specht? Woher kommen Waldgeräusche, wie der Wind, der durch die Bäume weht.

Wir beobachten Raupen und Käfer in unseren Lupenbechern.

Im Frühling schmecken wir die jungen Buchenblätter und später im Jahr den selbst gekochten Löwenzahnblüten-Gelee.

Wir lernen nicht in erster Linie mit dem Kopf, sondern mit unseren Sinnen. So erleben und entwickeln die Kinder das Zusammenspiel der Sinne.

Zudem lehrt uns der Wald, die kleinen „Dinge“ wahrzunehmen.

Ein wichtiger Punkt ist auch die Förderung der Fähigkeit, Reize und Signale aus der Umwelt wahrzunehmen und darauf zu reagieren.

Im Wald können die Kinder die Stille erleben, sie ist in der heutigen Zeit ein seltenes und wertvolles Gut geworden. Wenn wir die Stille heute finden, kann sie uns als Grundlage für innere Ruhe, Wohlbefinden und Konzentrationsfähigkeit dienen.

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